Zu viele und zu wenige
Die Ignoranten bilden die Mehrheit,
Gedanken geraten in Vergessenheit,
Alles führt zu einer Besessenheit,
Die alles vor sich her treibt,
Wo keine Zeit zum Innehalten bleibt,
Die Trauer lange Zeit verweilt,
Den Geist allmählich zerreibt,
Der Wille, zu leben enteilt,
Das Leben nach dem Ende schreit,
Die aufmerksamen Denker, bilden die Minderheit,
Dadurch verlässt sie nach langem Kampf die Entschlossenheit,
Können den Sieg nicht erringen, gegen die Verlogenheit,
Ihr Los nicht stellen, gegen die Ichbezogenheit,
Müssen sich der Mehrheit anpassen, mit Doppelzüngigkeit,
Erkennen dies selbst, Freude wandelt sich in Betrübtheit,
Euphorie und Tatendrang in Benommenheit,
Ohnmacht und Gleichgültigkeit folgen der Gelassenheit,
Misstrauen und Verschwiegenheit, der Unbefangenheit,
Die seltene Eigenschaft der Offenheit,
Führt gerade in der heutigen Zeit,
Weder weiter noch weit,
Da das Böse in Fülle im Dunkeln verweilt,
Das Gute ihm nichtsahnend seine Schwächen mitteilt,
Und somit sein eigenes Ende beschreibt,
Diese Abfolge zu erkennen, befreit,
Sie zu akzeptieren führt allerdings nicht weit,
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