Mittwoch, 27. Februar 2013

Der Unterschied zwischen russischen und anderen Besatzern


Der Unterschied zwischen russischen und anderen Besatzern


Man kann es niemandem verübeln noch zum Vorwurf machen,

Das alle diese Alliierten über Deutschland  ganz besonders wachten,

Die Russen hatten selber nichts und nahmen sich die letzten Schienen,

Die anderen waren Materiell großzügig, gaben gern und liehen,

Ihrem Anteil, was notwendig schien, den Markt zu etablieren,

Zu fördern die Wirtschaft, einen Markt mit Chancen zu generieren,

Der ursprüngliche Plan, Deutschland in ein Agrarland zu verwandeln,

Wurde fallen gelassen, stattdessen die Industrie wieder getrieben,

Auf allen Seiten begann der Wandel und förderte damit das Handeln,

Die Grundlage des Bestehens aller Systeme, um den Stillstand zu besiegen,

Der Marshallplan der Russen brachte Bücher, Tänze und Fibeln,

Der des Westens, Millionen Dollar, welche die Wirtschaft antrieben,

Doch kann man auch den Russen Dank sagen, die Bildung war nicht ohne,

40 Jahre funktionierte etwas, dem die Leere innewohnte,

Die Menschen kannten das Wort „Lächeln“ noch und sprachen miteinander,

Der Mangel an allem verhinderte das ganz große Gegeneinander,

Der Befreiung folgte für die Landbevölkerung des Ostens die Enteignung,

Künstliche Städte wurden neben neuen Betrieben aus dem Boden gestampft,

Mit neuen Bewohnern gefüllt, es ähnelte den Vertreibungen,

Die vielen noch gut in Erinnerung waren, das Kriegsende beschrieben, sehr unsanft,

Diese Vertriebenen, die erst Deutschland dienten und nun um Asyl baten,

Sie wurden oft wie Fremde behandelt, mussten länger als andere Warten,

Bis man ihnen Wohnraum und Arbeit zuteilte, manchen auch alles verweigerte,

Im Osten rollte eine Welle, der niemand konnte entweichen, die alles Enteignete,

Die alten Strukturen der dort Ansässigen angriff, die Bevölkerung entzweite,

Es war die logische Folge des Ganzen, das sich wie eine Perlenkette aneinanderreihte,

Teilte, in diejenigen die hatten und jene, die alles nahmen,

In Junker, Adlige und Hausbesitzer und kommunistische Habenichtse, die plötzlich Macht 
bekamen,

Alle Andersdenkenden wurden nun Vertrieben, mussten sich fügen, sosehr sie auch grollten,

Der Macht weichen, im Westen versuchen neu zu beginnen, wenn sie es denn wollten,

Die Erziehung in den Sektoren unterschied sich erheblich in der Zielsetzung,

Die Systeme begannen sich zu entwickeln, zu stärken, durch Vernetzung,

Im Osten wurde der Mensch und der Frieden angepriesen, die Macht des Geldes untertrieben,

Im Westen wurde, wie vor dem Krieg, der Markt, das Geld als Grundlage des Systems beschrieben,

Die Gehälter, der Wohlstand im Westen entwickelte sich kontinuierlich, vom Markt getrieben,

Der Osten blieb auf niedrigem Niveau, begann immer mehr an Kraft zu verlieren,

Aufstände, der Unzufriedenheit geschuldet, wurden mit Waffengewalt beendet,

Jeder normale Mensch hätte aus diesen Revolten Schlussfolgerungen gezogen, das Blatt gewendet,

Die Ursachen betrachtet, die Fehler analysiert, den Kampf gegen den Markt aufgegeben,

Dies war dem Osten nicht möglich, er war gefangen, in seinem System, auf allen Ebenen,

Erst die Wende beendete friedlich eine Sache, die dem Leben nicht gewachsen war,

Aufgrund der guten Erziehung der Menschen in den Ostgebieten, ohne größeres Blutvergießen,

Das was sich anschloss, war die Konsequenz des Ganzen, die altbekannte Gefahr,

Der Kapitalismus ohne Gegengewicht sich so entwickeln würde, dessen Führer beschließen,

Dem Kapital die Ampelphase auf grün zu stellen, die Bildung zu manipulieren,

Damit die Menschen funktionieren, sich gegeneinander wenden, den Zusammenhalt verlieren,

Jeder einzelne nur seinen Erfolg betrachtet, die Misserfolge der Anderen als Unfähigkeit deutet,

Und nicht auf den Gedanken kommt, die Ellenbogengesellschaft in Frage zu stellen,

Der Kampf um das gesellschaftliche Bestehen, das Überleben ist eingeläutet,

National und Global wird der Gegenwind stärker, überschlagen sich die Wellen,

Finden sich viele Menschen an Orten wieder, die sie überheblich noch belachten,

Gehörten gestern noch zu Geachteten, heute nur noch zu den Verachteten,

Dieses Schicksal teilen viele Menschen, Millionen dieser Unbeachteten,

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