Das Gehen auf der Stelle
Jeder kennt es, das Gehen auf der Stelle,
Wie ein Stück Holz, überspringt die Welle,
Und kaum an Raum im Meer gewinnt,
So kommt die Zeit, in der man sich besinnt,
Beim Blick nach vorn und auch zurück,
Auf kommendes und vergangenes Glück,
Der Schritte erinnert in der Mitte der Zeit,
Die einen führten, mit einem gereift,
Einen genau an diesen Punkt brachten,
Von dem aus wir sie jetzt betrachten,
Wir taten sie im Augenblick des Seins,
Sie gehören zu uns, besser, sind meins,
Jeder kann sich sein eigenes Bild machen,
Über das Erlebte weinen oder lachen,
Sich Gedanken machen, die weiterführen,
Allerdings die Vergangenheit kaum berühren,
Nur der Wunsch kann sie erreichen,
Doch muss er den Naturgesetzen weichen,
Das Vergangene sich nicht ändern lässt,
Es bleibt, wie es ist, maximal die Augen benetzt,
Zieht es einen doch magisch an,
Wie die Zeit, so schnell Raum gewann,
Sich meines Lebens bemächtigte,
Mit dem ich mich so wenig beschäftigte,
Das meine Gedanken mich aussaugten,
Mir viel Zeit des Lebens raubten,
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