Donnerstag, 28. Februar 2013

Begehren


Begehren


Begehren ist der Wunsch sich Dinge zu nehmen,

Es beginnt meist langsam, entwickelt sich ganz zart,

Ist notwendig, fördert das menschliche Bestreben,

Sich zusammenzufinden, zu entwickeln seine Art,

Gefühle für Personen, die ihn begeistern, ihn animieren,

Zu entwickeln und gemeinsam neues auszuprobieren,

Begehren ist ein tückisches, unzuverlässiges Gefühl,

Es ist immer auf der Suche nach Neuem, dem Kick,

Verändert den Blick des Trägers im Gewühl,

Verlangt Selbstbeherrschung und Geschick,

Denn das Erlangte, unter dem Einsatz aller Kraft,

Getrieben von den Gefühlen, die das Begehren entfacht,

Verliert manchmal seinen Glanz, wird zum Selbstverständnis,

Man vergisst alles Gesagte, sein Bekenntnis,

Der Ablauf beginnt von neuem, mit allen Gefühlen,

Diese dem Bekannten zuzuführen, verlangt echtes Bemühen,

Das Neue zu ignorieren fordert Kraft, kann aber gelingen,

Und dem Leben einen echten Sieg abringen,

Das Begehren für Bestehendes am Leben zu erhalten,

Bedeutet auch, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten,

Sich nicht jedem Gefühl zu unterwerfen,

Seine Gefühle auch nicht zu verwerfen,

Sondern sich auf ihnen treiben zu lassen,

Und den Sinn des Ganzen zu erfassen,

Damit das Begehrte begehrenswert bleibt,

Dann ist der Mensch wohl ein Stück gereift,

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