Freitag, 15. Februar 2013

Mensch und Tier


Mensch und Tier


 

Wie der Mensch, so haben auch die Tiere eine Seele,

Oft verneinen wir dies und vermuten in ihnen eine Leere,

Die nur Dingen zugesprochen werden kann,

Durch die noch niemals der lebensspendende Saft rann,

Im Gegensatz zu Erzen, Sanden und Steinen,

Sind Tiere durchaus in der Lage, zu begreifen,

Angst zu spüren, Überraschung zu empfinden und körperlich zu leiden,

Man kann dies weder leugnen noch bestreiten,

Viele Arten finden sich in Familienbünden zusammen,

Sorgen füreinander, schützen sich und lieben sich, ganz unbefangen,

Sehen die Welt aus ihrer Sicht, mit ihren Augen,

Denken soweit, wie es ihnen die Gehirne erlauben,

Schenken sich, ihrer Umwelt und dem Leben, unschuldiges Vertrauen,

Bauen Nester, besetzen Höhlen, suchen Orte zum Wohnen,

Stürzen sich in Kämpfe und umgehen sie, spüren alle Gefahren, die ihre Existenz bedrohen,

Sind durchaus in der Lage, nach Verlusten, Trauer zu spüren,

In ihrem Schmerz darüber, selbst den Menschen zu berühren,

Der sich, der Einzigartigkeit jedes Lebewesens durchaus bewusst ist,

Den Nutzen jeder Art, nach ganz eigenen Maßstäben misst,

Sie einordnet, in diese, die man liebt und jene, die man isst,

Wenn durch sein Denken, die Grenzen der Zuordnung verschwimmen,

Die tierischen Triebe, die Oberhand gewinnen,

Sein Geschmack sich ändert, dadurch sich das Blatt für einst geliebte Tiere wendet,

Ist die Freundschaft, wie unter Menschen auch, schnell und endgültig beendet,

Das unterscheidet den Menschen vom Tier,

Die unberechenbare Sprunghaftigkeit, in seinem Revier,

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