Natur
Natur ist das, was viele Menschen gerne haben,
Er liebt sie, er braucht sie, er missbraucht sie,
Sie ernährt und erhält den Menschen mit ihren Gaben,
Er zieht den einseitigen Nutzen aus dieser Symbiose und
benimmt sich wie,
Der Elefant im Porzellanladen, der Herrscher der Welt,
Begründet auf die Fähigkeit zum Denken,
Damit alle Geschicke des Planeten, in seinem Sinne, positiv
zu lenken,
Er bringt das Gleichgewicht der Natur ins Wanken,
Durch unnatürliches Benehmen, wie es ihm gefällt,
Er denkt und handelt danach, kennt keine Schranken,
Was er benötigt, steht an erster Stelle,
Er überrollt die Natur, wie eine riesige, unbändige Welle,
Reißt alles mit und hinterlässt durch kraftvolle Schläge,
Schneisen des Todes, trostlose Gegenden, sandige Wege,
Erst beim Anblick dieser Zonen, die mit ihrer Leere, den
effizienten Einsatz belohnen,
Den Nutzen auf lange Sicht versagen und damit die Grundlagen
der Menschheit bedrohen,
Kommt ihm manchmal, auch nicht immer, der Gedanke in den
Sinn,
Dass sein Tun im Heute, sein, auf Kosten der Natur
entwickeltes Streben nach Gewinn,
Denn was Menschen in die Hände nehmen, Dinge, denen sie
einen Sinn verleihen,
Brauchten und brauchen lange Zeiträume zum Gedeihen,
Sind nach einmaliger Nutzung durch den Menschen, oft für
immer verloren,
Auf Dauer, dem Kreislauf der Natur entzogen,
Nirgendwo mehr aufzufinden, auch nicht regenerierbar,
Kurz vor ihrem Verschwinden, für alle unbezahlbar,
Ist er dann gezwungen, der Natur neue Produkte zu entringen,
Sie in sinnvolle Kombinationen zu bringen,
In Formen zu gießen, ihren Anblick zu genießen,
Und damit den immer gleichen Kreislauf zu schließen,
Alles aus der Natur zu heben, sich zu nehmen,
Ohne in der Lage zu sein, ihr etwas Gleichwertiges
zurückzugeben,
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