Dienstag, 19. Februar 2013

Warum Systeme sterben


Warum Systeme sterben


Es fängt wohl immer damit an, dass sich niemand mehr erinnern kann,

Was der Sinn des Ganzen war, wie alles einst begann,

Das Neue beerbte immer schon das Alte, damit der störungsfreie Übergang gelang,

Gesetze, Verordnungen und Menschen, den eingespielten Verwaltungsapparat,

Mit ihm und ihnen den muffigen, alten  und letztlich gescheiterten Unrat,

Der das vergangene, gestorbene und hinweggefegte System vertrat,

Dies ist eine Gesetzmäßigkeit, die sich wiederholt und allen Zeiten widersteht,

Sie ist der größte Fehler, den jede neue Gesellschaft am Anfang begeht,

Er ist verantwortlich dafür, das Ende vor den Anfang zu setzen, aus Bequemlichkeit,

Dem Neuen eine Grenze des Bestehens zu setzen, zu nehmen die Unendlichkeit,

Die gleiche Entwicklung zu nehmen, wie alles Vergangene, aus Überheblichkeit,

Neues fordert eine geistige Beweglichkeit, die dem Alten nicht gegeben ist,

Die Meinungen und Ansichten, die Ziele der Beteiligten treffen aufeinander, bilden einen Riss,

Die Gesellschaft driftet auseinander, es steigert sich das Gegeneinander, das Durcheinander,

Man beäugt sich immer misstrauischer, findet nicht mehr zueinander,

Fängt Probleme an zu übersehen, oder ganz bewusst zu übergehen,

Da die Anzahl dieser hemmenden Ereignisse ständig zunimmt, täglich neue Herde entstehen,

Deren Feuer die guten Ansätze und neuen Ideen, auf lange Sicht verzehren,

Beginnen sich die alten Fehler, in der neuen Zeit zu etablieren,

Gewinnen Raum, werden genutzt von einfachen Gemütern, sich zu profilieren,

Durch das Lösen der schon oft aufgetretenen Fragen, in toten Systemen, in den alten Tagen,

Beginnen die vielen übersehenen Probleme, das Neue wie ein Tier zu jagen,

Wandelt sich das Neue allmählich aber stetig zum Alten, übernimmt alle Gewalten,

Setzt den Kreislauf von neuem in Gang, dies sollte der Mensch in Erinnerung behalten,

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