Montag, 25. Februar 2013

Rücksicht


Rücksicht


Unter Rücksichtnahme versteht man landläufig,

Seine Ansprüche und Ansichten, denen anderer Personen unterzuordnen,  sich anzugleichen,

Die Anwendung dieser sozialen Lebensform, die Persönlichkeit verlangt, gelingt genauso häufig,

Wie sein Gegenstück, das auf sich bezogene Gehabe, das überbordende setzen von Zeichen,

Der eigenen Stärke, der eigenen Ansichten, des Stellens der Weichen,

Um alles in Richtungen zu bringen, die nur einem selbst Vorteile bringen,

Dem Anderen die Chance nehmen, auch nur den kleinsten Gewinn zu erringen,

Alles im Überblick zu behalten, alle Argumente mit kurzen Schlägen zu bezwingen,

Dies ist die einfachste Art des Umgangs miteinander, eher aber gegeneinander,

Welches sich in kapitalisierten Gesellschaften ausbreitet, gegen das Miteinander,

Das Voneinander immer zutreffender die tatsächliche Lage beschreibt,

Dieser Zustand erst die Familie, dann die Gesellschaft auseinandertreibt,

Die Sicht zurück, auf eigenes Erleben, dem langen Weg vom Kind zum Erwachsenen,

Kann nicht jedem gelingen, und diesem Umstand entspringen nun,

Die vielen Ansichten, die Forderungen und Unterlassungen, die belastenden,

Handlungen und Anweisungen, das einfach rücksichtslose, doch menschliche Tun,

Das Leben ist ein Lernprozess, der in seiner Intensität nie nachlässt, mit vielen Stimmen spricht,

Er hält vieles bereit, hat endlos Zeit, verbirgt einiges, fördert anderes ans Licht,

Nichts verschwindet für immer, alles wird irgendwann von irgendwem vermisst und angemahnt,

So werden sich die Menschen auch der Rücksichtnahme erinnern,  ihren Wert erkennen,

Mit ihr, werden der Zusammenhalt und der Erfolg  angebahnt,

Ohne sie, beginnt sich alles aufzulösen und zu trennen,

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