Mittwoch, 13. März 2013

Die Kirche als Industriebetrieb


Die Kirche als Industriebetrieb


Die Kirche ist ein Industriebetrieb,

Das Produkt ist der Glaube,

Als die Produktion noch besser lief,

Man die Menschen ernten konnte,

Sie pflücken, wie im Herbst die Traube,

Man sich in der Einzigartigkeit sonnte,

Die Menschen alles glaubten,

Alternativen nicht vorhanden waren,

Die Gläubigen durch Gaben, die Einnahmen,

In ungeahnte Höhen schraubten,

Lehnte man sich selbstzufrieden zurück,

War von sich selbst so entzückt,

Schlug sich auf die Schultern,

Sang und feierte den Herrn,

An diese Zeiten erinnern sie sich nicht ungern,

Doch sind sie vorbei, so fern,

Wie jeder X- beliebige Stern,

Sie kommen auch nicht wieder,

So sicher, wie ein Vogel verliert sein Gefieder,

Wie der Winter, folgend dem Herbst,

Die Farbenfroheit der Natur ausmerzt,

So bestraft die ewige Selbstverliebtheit,

Die daraus hervorgegangene Blindheit,

Mit einem Rückgang des Erfolges,

Dem Schwund des gläubigen Gefolges,

Dies beschreibt die Gleichheit zwischen Kirche und Betrieb,

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