Die Meere
Die Meere zeigen sich in vielen Farben,
Vom dunklen Schwarz bis klaren Blau getragen,
Sind sie der menschlichen Kultur nicht unähnlich,
Sie benehmen sich mal wild, mal lieblich,
Beherbergen Grausames und Niedliches,
Geben Leben und fordern Leben,
Fördern die Entwicklung von Arten und vernichten sie mal eben,
Sie sind seit Anbeginn der Zeit vorhanden,
Sind die Brutstätte alles uns bekannten,
Sie sind Wasserreservoir und Nahrungsquelle,
Grundlage und Antrieb mancher industriellen Welle,
Sie werden nicht als Lebensraum des Menschen gesehen,
Deshalb verändert sich nur langsam das Verstehen,
Dass die Missachtung der Meere, das Ablegen von Abraum,
In vermeintlich unbegrenzten Räumen, sich wandeln wird zu
einem Alptraum,
Unumkehrbar, ohne die Chance auf ein Erwachen,
Mit allen Folgen, die einige noch belachen,
Sich nicht ausmalen können, noch erwarten,
Erst im Moment der Gefahr für sich selbst beraten,
Wie sie etwas retten können, von dem sie wollen,
Das es ist, wie am Anfang aller Zeit,
Lebensspendend und fruchtbar zugleich,
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