Das
Leben
Das Leben ist mal illuminiert, mal bieder,
Es wechselt wie mancher Vogel sein Gefieder,
Man wird angehoben und getrieben,
Läuft Gefahr, sich wie ein Blatt im Wind zu verlieren,
Es bietet unendlich viele Möglichkeiten,
Gleichzeitig auch ungeahnte Mengen von Gefahren,
Zum einen verwöhnt es uns mit Höflichkeiten,
Lässt sich jede Unachtsamkeit auch teuer bezahlen,
Es fordert alle Individuen heraus,
Und lacht sie bei Misserfolg unbarmherzig aus,
Es verzeiht kein Fehlverhalten,
Lässt sich von nichts und niemandem anhalten,
Die Uhr des Lebens tickt unerbittlich,
Sie vertilgt die Zeit, ist unersättlich,
Ob die Zeit am Ende sinnvoll genutzt wurde,
Verrät der Blick, kurz vor dem Tode,
Von Oben auf die Ebenen des Lebens,
Mit all den Kämpfen und Spuren des Verzehrens,
Den ungenutzten Möglichkeiten, durch persönliches Wanken,
Und gesellschaftlichen Hindernissen, in Form von Schranken,
Wichtig ist dann nur nicht zu verzagen und zu darben,
Das Alles war das Leben, in seinen zwiespältigen Farben,
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