Der Graben
Die gesellschaftlichen Gräben,
Sind zahlreich im Entstehen,
Sie zu übersehen fällt nicht schwer,
Sie zu ignorieren gelingt immer mehr,
Wir füllen sie mit Hoffnungen und Träumen,
Versuchen sie mehr mit Worten als mit Taten zu beräumen,
Sie bleiben standhaft, verändern ihre Größe,
Überhören das alltägliche, sinnlose Getöse,
Sie bleiben ruhig und gelassen,
Beobachten entspannt die Massen,
Die sich beiderseits des Grabens, händefassend,
Mal in die eine, mal in die andere Richtung treibend,
Sich am Ende doch oft falsch entscheidend,
In den Graben sich begeben, ihn mit Leben zu füllen,
Sich selbst mit Dunkelheit zu umhüllen,
Um der Sache recht zu geben,
Die man solange übersehen,
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