Die zwei Seiten einer Medaille
Wer nur eine Seite kennt,
Ergeht sich in Vermutungen,
Er weigert sich, die andere Seite zu sehen,
Hat sich selbst, vom Wissen getrennt,
Man erliegt nicht den Versuchungen,
Die im Verborgenen entstehen,
Muss seine Entscheidungen nicht durchleben,
Sich vor niemandem rechtfertigen,
Sieht alles so, wie man es sehen will,
So soll es sein, so muss es geschehen,
Es ist das gleichmütige Abfertigen,
Eines Zuges, der rollt auf Gleisen, ruhig, fast still,
Gebunden an den Weg der Schiene,
Die Sicht ist immer gleich,
Das Wetter sorgt für Abwechslung,
Als Sichtschutz dient die Gardine,
Der Blick, in jeden Bereich,
Kann den Weg bereiten, für Erhellung,
Doch wer ist dazu schon bereit,
Da dies nach Veränderung schreit,
Und Gewohnheiten des Menschen,
Oft in Stein gemeißelt sind,
Es ist eine schöne Vorstellung,
Das man sich irrt und ganz geschwind,
Das Interesse an jedem und allem gewinnt,
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen