Freitag, 19. Juli 2013

Vorsprung durch Wissen

Vorsprung durch Wissen


Wer wissen braucht und das Verständnis dafür hat, welchen Wert es für die Zukunft hat, ist auch bereit, alles Erdenkliche für die Beschaffung desselben zu unternehmen. Die Deutschen waren immer so begeistert von Amerika, ach ja, die sind uns  ja immer um zehn Jahre voraus. Könnte es sein, dass dieses freiheitsliebende Land, die auf mehr oder weniger legalen Wegen erhaltenen theoretischen Pläne aus aller Welt, einfach schneller in die Tat umsetzt? Spionage ist super, für denjenigen, der damit umgehen kann und Vorteile daraus ziehen kann.
Auf den deutschen Messen wurden schon  immer Neuheiten aus angeblich einbruchshemmenden Verschlägen gestohlen. Man hatte zwar einen Verdacht, aber beweisen konnte man nichts. Das war wenigstens die direkte Form des Datendiebstahls.
Der deutsche Vorsprung, in Bezug auf Fachwissen scheint allmählich aufgebraucht zu sein, wie auch der Wille, diesen für die Allgemeinheit, für alle Mitglieder der Gesellschaft zu erhalten. Oder es ist einfach Unfähigkeit. Je länger eine Gesellschaft existiert, umso mehr schleichen sich Gewohnheiten ein, die sich mittel-bis langfristig, negativ auf ihre Entwicklung auswirken.
Eine Gesellschaft der Ja-Sager. Menschen, die widersprechen werden entsorgt. Dieses Thema wurde schon angesprochen, wird allerdings immer aktueller. Die Führungskräfte der Industrie und staatlicher Organisationen umgeben sich mit ihnen wohlgesonnten oder sollte man sagen gleichgesinnten Persönlichkeiten. Damit werden keine neuen Impulse ausgelöst, die immer gleichen Informationen von rechts nach links gewälzt und ständig steht man neuen Überraschungen gegenüber.
Das Wissen eignen  sich wohl andere an, denen es noch wichtig ist. Der deutsche Wirtschaftsminister, der wie ein Kleinkind wirkt und ständig mit seinem Handy spielt, ist ein solcher Mensch. Wer traut ihm schon eigene Entscheidungen zu. Da muss er doch erst mal Mutti fragen. Und Mutti scheint öfter „Nein“  zu sagen,  denn viel Interessantes ist von ihm nicht zu hören. Dies aber nur am Rande, wobei die Wirtschaft und damit der Minister, wohl die bedeutendste Säule dieses Landes  ausmachen. Weiter so.
Das ganze Internet ist amerikanisiert, google, facbook und co. Die Telefonnetze wurden ans Ausland verkauft. Wer wundert sich da, dass alle mithören und mitlesen können, außer die Deutschen selbst? Bis jetzt hat es niemanden gestört, und es wird auch in Zukunft niemanden stören.
Jede Privatperson und jedes Unternehmen muss wohl für sich entscheiden, wie es seine interne und externe Kommunikation, in Zukunft gestalten möchte. Wem es egal ist, wer alles mitliest, der wird nichts ändern, wer einen Vorsprung durch Wissen benötigt, wird entsprechende Schlüsse ziehen.

Warum benötigen sie immer solange für Erkenntnisse?  Weil schon kein kritischer Hinterfrager mehr da ist!

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