Vorsprung durch Wissen
Wer wissen braucht und das Verständnis dafür hat, welchen
Wert es für die Zukunft hat, ist auch bereit, alles Erdenkliche für die
Beschaffung desselben zu unternehmen. Die Deutschen waren immer so begeistert
von Amerika, ach ja, die sind uns ja
immer um zehn Jahre voraus. Könnte es sein, dass dieses freiheitsliebende Land,
die auf mehr oder weniger legalen Wegen erhaltenen theoretischen Pläne aus
aller Welt, einfach schneller in die Tat umsetzt? Spionage ist super, für
denjenigen, der damit umgehen kann und Vorteile daraus ziehen kann.
Auf den deutschen Messen wurden schon immer Neuheiten aus angeblich
einbruchshemmenden Verschlägen gestohlen. Man hatte zwar einen Verdacht, aber
beweisen konnte man nichts. Das war wenigstens die direkte Form des
Datendiebstahls.
Der deutsche Vorsprung, in Bezug auf Fachwissen scheint
allmählich aufgebraucht zu sein, wie auch der Wille, diesen für die
Allgemeinheit, für alle Mitglieder der Gesellschaft zu erhalten. Oder es ist
einfach Unfähigkeit. Je länger eine Gesellschaft existiert, umso mehr
schleichen sich Gewohnheiten ein, die sich mittel-bis langfristig, negativ auf
ihre Entwicklung auswirken.
Eine Gesellschaft der Ja-Sager. Menschen, die widersprechen
werden entsorgt. Dieses Thema wurde schon angesprochen, wird allerdings immer
aktueller. Die Führungskräfte der Industrie und staatlicher Organisationen
umgeben sich mit ihnen wohlgesonnten oder sollte man sagen gleichgesinnten
Persönlichkeiten. Damit werden keine neuen Impulse ausgelöst, die immer
gleichen Informationen von rechts nach links gewälzt und ständig steht man
neuen Überraschungen gegenüber.
Das Wissen eignen
sich wohl andere an, denen es noch wichtig ist. Der deutsche
Wirtschaftsminister, der wie ein Kleinkind wirkt und ständig mit seinem Handy
spielt, ist ein solcher Mensch. Wer traut ihm schon eigene Entscheidungen zu.
Da muss er doch erst mal Mutti fragen. Und Mutti scheint öfter „Nein“ zu sagen, denn viel Interessantes ist von ihm nicht zu
hören. Dies aber nur am Rande, wobei die Wirtschaft und damit der Minister,
wohl die bedeutendste Säule dieses Landes ausmachen. Weiter so.
Das ganze Internet ist amerikanisiert, google, facbook und
co. Die Telefonnetze wurden ans Ausland verkauft. Wer wundert sich da, dass
alle mithören und mitlesen können, außer die Deutschen selbst? Bis jetzt hat es
niemanden gestört, und es wird auch in Zukunft niemanden stören.
Jede Privatperson und jedes Unternehmen muss wohl für sich
entscheiden, wie es seine interne und externe Kommunikation, in Zukunft
gestalten möchte. Wem es egal ist, wer alles mitliest, der wird nichts ändern,
wer einen Vorsprung durch Wissen benötigt, wird entsprechende Schlüsse ziehen.
Warum benötigen sie immer solange für Erkenntnisse? Weil schon kein kritischer Hinterfrager mehr
da ist!
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